Das aus dem 16. Jh. stammende, einfache Blockhaus wird heute als kleines, aber reizvolles Heimatmuseum verwendet. Es werden die Wohn- und Arbeitskultur der Vorfahren darin in beeindruckender Weise dargestellt.
1997 wurde dem Museum ein Anerkennungspreis des Kulturbeirates für Denkmalpflege und Museumswesen zuerkannt. Landwirtschaftliche Geräte von den Weerberger Bauern sind hier ebenso zu sehen, wie eine Windmühle zum Kornreinigen aus dem 17. Jahrhundert, eine Dreschmaschine, Pflüge, einige Flachsbrechel und verschiedene Handwerkszeuge aus vergangenen Tagen. In der Rauchküche, dem Arbeitsbereich der Bäuerin und der Mägde, sind viele Küchengeräte aufbewahrt und als Prunkstück sozusagen, ein Himmelbett in der Schlafkammer (Leihgabe des Volkskunstmuseums) aus dem 18. Jahrhundert. Auch aus dem 18. Jahrhundert sind im Obergeschoss eine komplett eingerichtete Stube und dazu ein Raum mit sakralen Gegenständen zu finden.